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Rund 12 Millionen Singles leben in Deutschland. Etwa ein Drittel davon und der „besonders relevanten Zielgruppe“ zwischen 18 und 30 Jahren. Die Zahl der Internetanschlüsse hat sich seit 2000 (16,4 Prozent) bis 2006 (54,6 Prozent) mehr als verdreifacht. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass rund 60 Prozent der Singles über einen Internetanschluss verfügen und somit uneingeschränkten Zugang zu Singlebörsen und Kontaktanzeigenplattformen haben.
Alleine friendscout24.de kann mittlerweile auf die unglaubliche Anzahl von fast 5,5 Millionen Singles und Flitwillige stolz sein. Aber auch parship.de und be2.de führen kein Schattendasein mehr. Beide Singlebörsen haben die 2 Millionen-Grenze überschritten bzw. sind kurz davor.
Das das Verwalten einer so grossen Anzahl von Singles und Kontaktanzeigen Geld kostet ist offensichtlich und das die Anzahl der Mitarbeiter der beliebten Singlebörsen nicht mehr an einer Hand abzählen lassen ist auch klar. Entsprechend muss für die erbrachte Leistung ein Unkostenbeitrag erhoben werden, um Betriebskosten zu decken.
Der Knackpunkt ist eindeutig die Dienstleistung, welche von den einzelnen Singlebörsen erbracht wird. Während es natürlich in keinster Weise gerechtfertigt ist, dass Websites eine Gebühr erheben, für Kontaktanzeigen, welche nur in Form von Gästebucheinträgen dargestellt werden ist logisch. Das aber ein händisches überprüfen von Anzeigetexten und Fotos oder beispielsweise ein integriertes Mailsystem Geld kosten ist auch klar. Hinzu kommen Ausgaben für den Betrieb der Internetseite an sich sowie Personalkosten und Aufwendungen für Marketing.
Mitgliedsbeiträge sind somit unerlässlich um den Fortbestand einer Singlebörse gewährleisten zu können. Jeder der sich auf entsprechende Seiten aufhält, sollte sich dessen bewusst sein.
Die Preise für solche meist Premium-Mitgliedschaften sind durchaus unterschiedlich. Als Faustregel gilt, dass bei einem entsprechend hohem Preis auch eine entsprechend hohe Leistung erwartet werden darf. Für die Leistung von friendscout24.de sind die erhobenen Gebühren von 12,95 Euro pro Monat (bei einer 6 monatigen Mitgliedschaft) angemessen. Der Abschluss eines 1 Monatsabos für 24,95 Euro ist nicht ratsam zumal das Singledasein meist nach 1 Monat Mitglied in einer Partnerbörse nicht beendet ist.
Ähnliche Preise bieten auch die bekannten Singlebörsen von Match.com und neu.de beim Abschluss eines Halbjahresabos.
Etwas teuerer, weil die erbrachte Leistung auch etwas höher ist, sind die Singlebörsen von parship.de und be2.de. Hier müssen 29,90 bzw. 24,83 Euro monatlich für ein Halbjahresabo eingeplant werden.
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